Lötkolben Test 2022: Verschiedene Modelle

Lötkolben Vergleich: Empfehlungen & Mehr

VTIN Lötkolben

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Meterk Lötkolben

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TABIGER Lötkolben

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Fixpoint 51206 60W Lötkolben

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Ersa PTC70 Temperaturgeregelter Lötkolben

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ERSA Lötkolben 30 S 30W

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Was ist ein Lötkolben?

Der Lötkolben besteht aus einem wärme-isoliertem Handgriff, daran setzt das Rohr mit der Heizung an, am Ende schaut da die Lötspitze heraus. Die Wärme entsteht in dem Eisenrohr, der Keramikkörper darin mit elektrischen Heizspiralen erzeugt so viel Hitze, dass die Lötspitze auf die Arbeitstemperatur kommt. Am Griff entspringt das Kabel, welches nicht unter einem Meter lang sein sollte.

Einige Geräte funktionieren auch mit einer Induktionsschaltung, dadurch wird die Betriebstemperatur schnell erreicht. Üblicherweise wird die Temperatur über Strom erzeugt, für höhere Temperaturen benötigst Du eine Lötlampe mit Gaskartusche, wenn beispielsweise ein Kupferrohr für die Wasserleitung gelötet werden soll.

Hartlöten nennt man solche Arbeiten, die bei Arbeitstemperaturen über 450°C erfolgen. Unter dieser Temperatur spricht man von Weichlöten, das ist der Arbeitsbereich der Lötkolben. Diese haben eine Leistungsaufnahme von 20 – 80 Watt. Es gibt auch stärkere Varianten, aber für den Universallötkolben ist diese Leistung ausreichend. Die Aufwärmzeit kann variieren von 15 – 25 Sekunden.

Um verschiedene Arbeiten machen zu können, gibt es unterschiedliche Lötspitzen. Für grobe Lötstellen gibt es breite Einsätze, für kleine Bauteile kleine. Bei sehr filigranen Arbeiten kommen Lötnadeln zum Einsatz. Die haben einen Durchmesser unter 0,5 mm. Das Auswechseln der Lötspitzen erfolgt unproblematisch über einen Schnellverschluss oder über eine Schraube.

Der Lötkolben ist ein vielseitiges Arbeitsgerät. Nicht nur das Verbinden von elektronischen Bauteilen oder elektrotechnischen Elementen, auch verschiedene Bastelarbeiten können damit gut ausgeführt werden. Wenn Du dein Namensschild auf eine Holztafel gravieren möchtest, gibt es Brennaufsätze zum Schreiben.

Bei Arbeiten mit Kupfer- oder Messingblech kannst Du kleinere Verbindungen herstellen. Größere Flächen solltest Du mit einem Lötbrenner machen. Das wären zum Beispiel die Dachrinne flicken oder wenn Du dein Dach reparieren musst.

Wie funktioniert ein Lötkolben?

Du erwärmst durch das Einschalten die Lötspitze. Die musst Du immer sauber halten, dafür gibt es spezielle Schwämme. Notfalls tut es ein Stück feines Sandpapier. Einige Geräte haben einen Drehknopf zum Regeln der Temperatur. Das ist sehr praktisch, weil Du dann viel mehr Möglichkeiten hast. Bei feinen Arbeiten an elektronischen Bauteilen darf die Temperatur nicht zu hoch sein, da sonst die Gefahr der Beschädigung des Teiles besteht. Lötest Du Kabelenden zusammen, darf es ruhig etwas wärmer sein, dann geht es schneller.

Der Griff ist wärme-isoliert, sonst würdest Du dir die Hände verbrennen. Das Kabel, welches hinten herauskommt, ist manchmal etwas hinderlich, Du solltest dich vor der Arbeit damit vertraut machen. Es gibt auch Akku-Lötkolben, allerdings reicht deren Leistung nur für kleinere Arbeiten.

Vorn am Lötkolben sitzt die Spitze. Die kannst Du über einen Schraubverschluss lösen und gegen eine andere tauschen. Für feine Arbeiten gibt es sehr kleine Spitzen, für grobe Lötstellen kannst du die größte nehmen. Lötkolben werden oft im Set oder besser noch als Station angeboten. Da hast Du gleich alle Zubehörteile beisammen und Du musst dir nicht erst alles zusammensuchen.

Wenn Du etwas löten willst, benötigst Du einige Zutaten. Der Lötzinn, das ist ein biegsamer Draht aus einer Zinn-Blei-Legierung, ist im weitesten Sinne der Heißkleber, mit dem Du deine Teile zusammenfügst. Um eine feste und elektrisch leitfähige Verbindung zu erzeugen, benötigst Du zudem noch ein Flussmittel. Das macht das Metall bindungsfreudig. Kolophonium oder Lötfett kommt vor dem Verlöten auf die Teile.

Dann erwärmst Du die Flächen zusammen, gibst einen Tropfen Lötzinn auf die Spitze und wartest, bis das flüssige Metalle in die Zwischenräume hineingezogen wurde. Kurz abkühlen lassen, dann ist es fertig.

Den Lötkolben parkst Du dann in eine Aufnahme, denke daran, die Spitze ist heiß!

Welche Lötkolben-Arten gibt es?

Es gibt prinzipiell drei Arten: den elektrischen Universallötkolben, für größere Flächen den Gaslötkolben, oder Gasbrenner. Für schnelles Arbeiten in der Elektrotechnik eignet sich die Lötpistole.

Bei allen Arbeiten ist es wichtig, die Lötspitze auf die erforderliche Temperatur zu bringen und die richtige Spitze zu verwenden. Um den speziellen Anforderungen gerecht zu werden, gibt es folgende Grundmodelle des elektrischen Lötkolbens:

Minilötkolben sind für sehr filigrane Lötarbeiten an elektronischen Bauteilen gemacht. Sie besitzen eine Auswahl an sehr kleinen Lötspitzen oder Lötnadeln. Ihre Besonderheit ist die hohe Präzision beim Löten. Die Leistung ist entsprechend niedrig, aber ausreichend für diese Zwecke.

Feinlötkolben sind die etwas größere Ausführung und sind ebenfalls für kleine Bauteile bestimmt. Mit ihrer Hilfe lässt sich punktgenau arbeiten. Sie eignen sich auch zum Verlöten und Verbinden von Kabelenden. Sie besitzen etwas mehr Leistung wie die Minilötkolben.

Zur Gruppe der Feinlötkolben gehören die Akku-Lötkolben. Hier entfällt das störende Kabel. Allerdings kann nur so lange gelötet werden, wie der Akku-Strom reicht. Es werden auch Modelle mit USB-Anschluss angeboten. Diese sind für Campingfreunde ideal. Der Modellbauer wird diese Variante gern vor Ort nutzen.

Universallötkolben können für fast alles verwendet werden. Zum Verzinnen von Drahtenden, für relativ feine Arbeiten mit kleinen Bauteilen oder als Brennkolben beim Basteln mit Holz. Für Blecharbeiten wie dem Verlöten von Schmuckteilen eignen sie sich ebenso wie für die Reparatur in der Fahrzeugelektrik. Die robusten Modelle besitzen eine Leistungsfähigkeit von 20 -80 Watt und sind in der Regel schnell aufgeheizt.

Lötpistolen sind sehr leistungsstark und konzipiert für grobe Arbeiten. Dank der hohen Leistung erreichen sie die Betriebstemperatur innerhalb weniger Sekunden und verlöten größere Flächen und Kabel. Der Nachteil ist allerdings, dass sie zur Überhitzung neigen. Deshalb können sie nicht für längeres Arbeiten auf dem Dach beispielsweise benutzt werden. Für diese Tätigkeiten sind die Geräte mit Gasflamme vorgesehen.

Lötbrenner erreichen mit der offenen Flamme die höchsten Temperaturen. Mit 600- 800 °C lässt sich mühelos hartlöten. Verbinden von Kupferrohren und die Arbeit an der Dachrinne oder dem Blechdach sind damit möglich. Der Betrieb der Geräte erfolgt mit Propan- oder Butangas und ist für den Dauerbetrieb ausgelegt.

Der Gaslötkolben besitzt ähnliche Eigenschaften wie sein großer Bruder, der Lötbrenner. Jedoch ist dieser nicht für den Dauereinsatz geeignet. Denn dieser wird nur mit Feuerzeug-Gas betrieben und ist für kurze, aber temperaturintensive Einsätze geeignet.

Welches Zubehör wird benötigt?

Der Lötkolben allein nützt wenig, das Zubehör macht es erst. Du brauchst Lötzinn, Flussmittel, Kolophonium und einen Schwamm.

Den Lötzinn gibt es in Drahtform, dabei kannst Du dir die richtige Stärke auswählen. Je gröber die Arbeit, desto stärker der Lötdraht. Für feine Arbeiten gibt es Stärken um die 0,5 mm.

Um solche feinen Arbeiten zu machen, empfiehlt sich eine stehende Lupe, möglichst mit interner Beleuchtung und eine Dritte Hand. Das ist ein Ständer, an dem zwei oder drei Krokodilklemmen über biegsame Haltedrähte befestigt sind. Damit kannst Du deine filigranen Arbeiten einspannen.

Um den heißen Lötkolben nicht auf die Werkbank ablegen zu müssen, brauchst Du eine stabile Aufnahme. Da solltest Du nicht das billigste Teil nehmen, die spätere Arbeit wird es dir danken.

Zur Prüfung deiner Lötarbeit ist ein Multimeter unentbehrlich. Dazu noch die passenden Kabel oder Drähte.

Um Kabel abisolieren zu können, darf eine Abisolierzange und ein Cuttermesser nicht fehlen. Auch ein Seitenschneider und eine Schere sollten in der Ausrüstung enthalten sein. Ein Phasenprüfer sowie ein paar gängige Schraubendreher ergänzen die Ausstattung.

Beim Löten besonders von kleinen Teilen kommt es oft zu einem Überschuss an Lötzinn, der wieder abgesaugt werden muss. Sonst gibt es an dieser Stelle einen Kurzschluss! Dafür benötigst Du eine leistungsfähige Lötzinnpumpe. Bei kleinsten Teilen reicht dafür ein Stück Litze, welches minimale Mengen absaugt.

Wenn Du erst am Anfang deiner Löt-Karriere stehst, empfiehlt sich die Anschaffung eines Sets. Da sind für deinen Start alle Zubehörteile enthalten und wenn Du Glück hast sogar eine Bedienungsanleitung in deutscher Sprache.

Noch besser ist eine Lötstation. Da hast Du nicht nur alle Teile in allen Varianten vorhanden, Du kannst alles ordentlich verstauen in einem praktischen Hartschalen-Koffer. Die Besonderheit ist der regelbare Trafo, an dem Du ganz komfortabel die optimale Temperatur einstellen kannst. Der Lötkolben ist mit diesem per Kabel verbunden.

Es gibt digitale Lötstationen, die für die Arbeit an Platinen, Schmuck und auch für Holzbrennarbeiten vorgesehen sind. An dem LCD-Display kannst Du die erreichte Arbeitstemperatur exakt ablesen.

Welche Lötspitzen werden benötigt?

Lötspitzen solltest Du in verschiedenen Stärken und Abwinkelungen besitzen. Diese müssen aber alle in die Aufnahme deines Lötkolbens passen. Notfalls greifst Du zur Feile und feilst dir deine Spezialspitze selbst zurecht.

Für feine Arbeiten verwendest Du nur kleine Spitzen oder Lötnadeln, denn die Temperatur darf sich nur auf die Füßchen oder Drähte deiner Bauteile konzentrieren. Eine zu große Spitze würde auch das Bauteil zu stark mit erhitzen und damit zu seiner Zerstörung führen.

Zum Verlöten von Kabelenden benötigst Du höhere Temperaturen, um die Flächen schnell und wirksam zu erhitzen. Da kannst Du getrost die größte Spitze anstecken.

Wie lernt man löten?

Du kannst dir zu Anfang ein gutes Erklär-Video im Internet anschauen. Frag auch mal in deinem Freundeskreis nach, ob jemand Erfahrung im Löten hat.

Aber dann bleibt es dir nicht erspart, auch an eigenen Fehlern zu lernen. Wichtig ist, dass Du das Prinzip des Lötens verstanden hast. Nämlich, dass über die Wärme das weichere Metall (also das Lötzinn mit dem niedrigeren Schmelzpunkt) durch die Anziehungskräfte in den Zwischenraum der zu lötenden Flächen gesaugt wird.

Das musst Du üben, sonst kann es passieren, dass Du zwar äußerlich eine saubere Lötstelle hast, aber in Wirklichkeit eine Kalte Lötstelle fabriziert hast. Diese zu finden kann sehr nervig werden. Deshalb übe erst einmal an alten Teilen.

Mit der Zeit wirst Du dir eine eigene Technik entwickeln, die dann richtig Spaß macht.

Wo kann ein Lötkolben gekauft werden?

Im Baumarkt oder im Elektroladen findest du reichlich Auswahl. Gehst Du in das Internet, hast Du das gesamte Angebot von zu Hause aus verfügbar. Da kannst Du in aller Ruhe auswählen, was für deine Zwecke das Geeignetste ist. Über Preise kannst Du dich genauso informieren wie über die Erfahrungen anderer, die deinen Favoriten schon eine Weile vor dir gekauft und getestet haben.

Ebenfalls kann es eine gute Idee sein, sich Online umzusehen. Es gibt zahlreiche Online-Shops mit einem großen Angebot. So sparst du dir den Fahrtweg und viel Zeit.

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Welcher Lötkolben eignet sich für Modellbau?

Wenn Du an einem Modellflugzeug eine Schaltung einbaust, kann der Lötkolben nicht präzise genug arbeiten. Da Du ja mit deinem Modell in die Natur hinausgehst, solltest Du die Anschaffung eines Akku-Kolbens oder eines Lötkolbens mit USB-Anschluss nachdenken.

Arbeitest Du allerdings mit Blechen, weil Du eine Lokomotive baust, dann wird dir ein Universallötkolben mit einigen breiten Lötspitzen sehr helfen.

Für alle speziellen Lötarbeiten wirst Du dir im Laufe deiner Arbeit geeignete Lötspitzen selbst anfertigen müssen, vor allem wenn Du in kleinste, verwinkelte Räume vordringen musst.

Welcher Lötkolben für Brandmalerei?

Zum Ausprobieren reicht zunächst ein ganz normaler Universal-Lötkolben. Solltest Du aber Feuer gefangen haben und die Sache ordentlich betreiben wollen, so empfiehlt sich die Anschaffung eines Brennkolbens im Set. Da findest Du was dein Herz begehrt: Brandstempel, Farben, Schablonen, Brennaufsätze und Heißschneideklingen. Damit kannst Du Schriften, wie mit einer Schreibfeder malen oder Motive aufbrennen.

Welcher Lötkolben für SMD-Bauteile?

Surface-Mounted Device (SMD) zu löten ist die Königsdisziplin unter den Lötarbeiten. Hier benötigst Du höchste Präzisionstechnik, eine ruhige Hand und sehr gute Augen. Der Lötkolben ist idealerweise ein Minikolben, gut mit Akku, da hier das nervige Kabel entfällt.

Für den geübten Löter in dieser Disziplin eignet sich auch ein normaler Lötkolben mit 25 – 80. Watt, der aber eine Temperaturregelung besitzen muss. Die erforderliche Temperatur liegt bei etwa 400 °C.

Da die Bauteile sehr wärmeempfindlich sind, sollte der Bastler erst einige Übungen an alten Teilen absolvieren, sonst braucht er zu lange zum Löten. Denn hier kommt es auf Schnelligkeit an. Bevor die Wärme erst in das Bauteil aufsteigen kann, sollte die Lötstelle sitzen.

Um die oberflächenmontierten Bauelemente zu löten, bedarf es einer Lötspitze von 0,4 – 0,8 mm und eines Lötzinndrahtes von nicht mehr als 0,5 mm Durchmesser. Die Lötpumpe oder die Litze darf nicht fehlen, um überschüssiges Lot wieder abzusaugen.

Quellen & weiterführende Artikel

Das passende Lötkolben-Set im Test finden.

Die passende Lötstation im Test finden.

https://www.mikrocontroller.net/articles/SMD_L%C3%B6ten

https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%B6tkolben

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